Lecture „Once upon a time…” für die Oberstufe im Fach Englisch

Für die gesamte Oberstufe fand eine besondere englischsprachige Lecture statt. Wir hatten die Ehre, David Bolles, einen ehemaligen amerikanischen Austauschschüler, an unserer Schule begrüßen zu dürfen. In seinem Vortrag berichtete er eindrucksvoll von seiner Zeit auf Scharfenberg in den 1950er Jahren und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in Schulalltag, Austauschprogramme und deutsch-amerikanische Begegnungen der Nachkriegszeit. Gemeinsam mit seiner Frau Nochi stellte er zudem zentrale Aspekte der Kultur der Maya vor. Anhand von Sprache, Geschichte und Traditionen wurde eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen verschiedenen Kulturräumen geschlagen. Die Lecture bot der Oberstufe eine wertvolle authentische Begegnung mit gelebter Geschichte und interkulturellem Lernen im Fach Englisch.
Scharfenberger Lecture mit Prof. Matthias Tschöp
Am Mittwoch den 6. September hatten wir die Ehre, den diesjährigen Preisträger der Hans Schering Stiftung Prof. Matthias Tschöp zu empfangen. Er ist der wissenschaftliche Sprecher der Geschäftsführung des Helmholtz Instituts München sowie Inhaber der Alexander-von-Humboldt-Professor an der Technischen Universität München. Als Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager hat Prof. Matthias Tschöp viel zur Forschung auf dem Gebiet der Diabetes und Adipositas-Forschung beigetragen. In diesem Zusammenhang hat er uns das Thema in Form eines Vortrags näher gebracht. Mit Begeisterung und viel Interesse uns gegenüber hat Prof.Matthias Tschöp Fragen zu seinem Vortrag beantwortet. Wir möchten uns ganz herzlich bei Prof. Matthias Tschöp für seinen Besuch auf der Insel bedanken.
Saskia Westhaus
14. Scharfenberg Lecture mit Prof. Dr. Jens Claus Brüning
Prof. Dr. Jens Claus Brüning sprach am 1.10.2020 über Diabetes mellitus Typ 2. Jens Brüning ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung in Köln und leitet die Poliklinik für Diabetes. In Folge von Übergewicht und Fettleibigkeit hat sich die Anzahl der an Diabetes mellitus Typ 2 in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt. Ursache für den sogenannten „Alterszucker“ ist eine Insulinresistenz: Der Körper ist nicht mehr in der Lage, die Glucose im Blut mit Hilfe des Hormons Insulin abzubauen. Professor Brüning konnte zeigen, wie das zentrale Nervensystem die Nahrungsaufnahme reguliert und die Verfügbarkeit im Körper beeinflusst. Diese Ergebnisse bereiten den Weg, neue Therapie- und Präventionsansätze in und für Stoffwechselkrankheiten zu entwickeln Für seine herausragenden Forschungsarbeiten erhält Prof. Dr. Jens Claus Brüning den Ernst Schering Preis 2020.
11. Scharfenberger Lecture mit Prof. Bonnie Bassler

Am Donnerstag, den 27.09 hatten wir die Ehre, die diesjährige Preisträgerin der Hans Schering Stiftung Prof. Bonnie Bassler zu empfangen. Die Forscherin des Howard Hughes Medical Institute und Leiterin des Instituts für Molekularbiologie der Universität Princeton in New Jersey brachte als Wegbereiterin eines neuen bedeutenden Forschungszweigs vorrangig den Grund- und Leistungskursen Biologie und Chemie ihre Erkenntnisse über das Quorum Sensing näher. Mit Begeisterung hat sie uns auf Englisch das sogenannte Quorum Sensing, also die Kommunikation unter Bakterien, als auch ihre Begründung des neuen Paradigma von Bakterien als interagierende Organismen erläutert. Ihre Entdeckungen eröffneten neue biologische Lösungsmöglichkeiten für die drängendsten Probleme der Welt: Nahrung, Gesundheit, Energie und Umwelt. Umso mehr freuten wir uns, dass sich Prof. Bonnie Bassler im Zuge ihres Berlinaufenthalts am Donnerstag ab 10 Uhr Zeit für eine Lesung und anschließend auch für Fragen im Haus der Künste nahm.
Zehnte Scharfenberg Lecture: Wissenschaft auf der Insel

Prof. Dr. Elly Tanaka, sprach am 26. September 2017 über „How do animals regenerate their body parts?“ Elly Tanaka lehrt und forscht am Institut für Molekulare Pathologie in Wien und ist die führende Spezialistin auf dem Gebiet der Regenerationsbiologie. Ihr wurde der Ernst-Schering-Preis des Jahres 2017 verliehen. Für ihre herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Regenerationsbiologie. Mit innovativen Verfahren konnte sie unter anderem die Stammzellen identifizieren, die beim Axolotl die Regeneration von Gliedmaßen und Rückenmark einleiten.
One of the first things you notice about Elly Tanaka is that she is always laughing. Whether she is on stage giving a lecture or just sitting talking to a fellow scientist, her laughter time and again fills the room. She seeks to understand the cellular mechanisms underlying salamander limb and spinal cord regeneration as a model for how successful regeneration occurs in a vertebrate. This model acts as a starting point to rigorously investigate how mammals such as mice have lost regeneration capabilities over evolution. In addition, these studies act as a springboard to design novel strategies for regenerating or replacing mammalian tissues. Toward that end she has engineered three dimensional spinal cord tissue from mouse embryonic stem cells and retinal pigment epithelia from human embryonic stem cells.
Die Schulfarm Scharfenberg dankt der Schering-Stiftung und ihrer Wissenschaftlichen Programmleiterin Frau Dr. Katja Naie herzlich für ihre freundliche Unterstützung.
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Neunte Scharfenberg Lecture: Wissenschaft auf der Insel

Achte Scharfenberg Lecture: Wissenschaft auf der Insel

Prof. Dr. Franz-Ulrich Hartl sprach am 23.9.2016 um 11.00 Uhr über Chaperone.
Franz-Ulrich Hartl ist Direktor der Abteilung Zelluläre Biochemie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Diese Veranstaltung richtet sich an die Schüler der Grund- und Leistungskurse Chemie und Biologie in der Oberstufe.
Proteine übernehmen vielfältige essenzielle Aufgaben in allen Zellen unseres Körpers. Doch um ihre biologische Funktion ausüben zu können, müssen sich die kettenartigen Moleküle erst zu komplexen, dreidimensionalen Strukturen falten. Zunächst wurde angenommen, dass dieser Prozess spontan abläuft. Erst die Arbeiten von Franz-Ulrich Hartl machten klar, dass die Proteinfaltung in der Zelle durch Helfermoleküle vermittelt wird. Diese Helfermoleküle werden Chaperone genannt. Der Name ist abgeleitet aus dem französischen Wort für „Anstandsdame“, denn diese Moleküle sorgen dafür, dass sich Proteine richtig verhalten, also richtig falten. Falsch gefaltete Proteine können sich zu Klumpen zusammenlagern, die für die Zelle und den Organismus gefährlich werden. Bei verschiedenen neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimerdemenz und Chorea Huntington sammeln sich solche Aggregate an. Die Erkenntnis, dass altersbedingten Krankheiten eine falsche Proteinfaltung zu Grunde liegt, bietet die Chance auf neuartige Therapieansätze. In seiner aktuellen Forschung widmet sich Professor Hartl im besonderen Maße diesen Therapieansätzen.
Die Schulfarm Scharfenberg dankt der Schering-Stiftung und ihrer Wissenschaftlichen Programmleiterin Frau Dr. Katja Naie herzlich für ihre freundliche Unterstützung.
Dr. Harald Paland.
Siebente Scharfenberg Lecture: Kultur auf der Insel

Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel sprach am 26.5.2016 im Haus der Künste über: „Steht der Untergang des Abendlandes bevor? Gedanken und Fakten zum aktuellen Stand der Kultur in Deutschland“ und beantwortete die Fragen des Publikums.
Diese Veranstaltung richtete sich an die Schüler der Oberstufe und die interessierten Kollegen.
Wilhelm Hornbostel studierte Klassische Archäologie, Klassische Philologie, Alte Geschichte und Kunstgeschichte an den Universitäten Köln, Bonn und Marburg und wurde in Marburg promoviert. Er war Assistent an den Universitäten Hamburg und Gießen und arbeitete seit 1973 für die Antikensammlung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg, das er von 1988 bis zu seiner Pensionierung 2008 als Direktor leitete. Er ist derzeit Vorstandsvorsitzender des Vereins „Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten“ und residiert als solcher in Schloss Glienicke neben der Agentenaustauschbrücke.
Sechste Scharfenberg Lecture: Wissenschaft auf der Insel

Am 10. März 2016 um 10.00 Uhr sprach Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Gerhard Ertl im Haus der Künste über Stickstoff als lebenswichtiges Element.
Diese Veranstaltung richtete sich an die Schüler der Grund- und Leistungskurse Chemie in der Oberstufe und die interessierten Kollegen.
Gerhard Ertl ist Mitglied zahlreicher Akademien und wissenschaftlicher Gesellschaften. Ihm wurden mehrere Ehrendoktortitel verliehen. Er ist Mitherausgeber von fünf Fachzeitschriften auf dem Gebiet der physikalischen und der Oberflächenchemie und Mitglied des Editorial Boards von neun internationalen Zeitschriften. Neben vielen anderen Preisen und Ehrungen wurde Gerhard Ertl 2007 der ungeteilte Nobelpreis für Chemie für seine „Studien von chemischen Prozessen auf Festkörperoberflächen“ zuerkannt.
Gerhard Ertl beschäftigte sich mit dem Studium elementarer Schritte chemischer Oberflächenreaktionen. Ziel seiner Untersuchungen war stets das Verständnis von Mechanismen in der heterogenen Katalyse. Einen Höhepunkt dieser Bemühungen bildete eine Reihe von Veröffentlichungen zum Mechanismus der Ammoniaksynthese.
Gerhard Ertl wurde in Stuttgart geboren und studierte dort Physik. Er wurde an der TU München promoviert und habilitierte sich innerhalb von zwei Jahren. Er folgte einem Ruf an die Universität Hannover und übernahm einen Lehrstuhl am Institut für Physikalische Chemie. Im Jahr 1973 kehrte er nach München zurück und wurde Professor am Institut für Physikalische Chemie. 1986 wurde er Direktor der Abteilung Physikalische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin.
Der Vortrag über Stickstoff gefiel allen Schülern ausgezeichnet. Prof. Gerhard Ertlstellte die Funktionsweise eines Katalysators und die Wichtigkeit des Stickstoffs in diesem Zusammenhang sehr verständlich dar. Die Präsentation wurde durch einzigartige Elektronenmikroskop-Bilder gestüzt. Durch ein Video, welches die Bewegungen von Molekülen in Echtzeit am Katalysator zeigte, wurde der Vortrag veranschaulicht. Zudem beantwortete Prof. Gerhard Ertl die gestellten Fragen von Schülern und Lehrern ausführlich und verständlich.
Die Schüler und Lehrer bedanken sich für diesen ausgewöhnlichen Vortrag!
Fünfte Scharfenberg Lecture: Poesie auf der Insel

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Scharfenberg Lectures
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